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R.U.N.-Klimawald

88 Bäume für den Klimaschutz

Auf einer ökologischen Ausgleichsfläche in Barmstedt wachsen seit 2013 Bäume für mehr Klimaschutz. Die Fläche bleibt weitgehend sich selbst überlassen. Hin und wieder kontrollieren Mitglieder die Bäume und beseitigen Schäden.

„Bestes Pflanzwetter“, meinten am Samstag, den 2. November 2013 15 Mitglieder des Regionalverbands Umweltberatung Nord (R.U.N.) beim Blick in den regenverhangenen Himmel. Aus Anlass des 11-jähriges Bestehens machten sich die Vereinsmitglieder aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen auf den Weg nach Barmstedt, um dort zusammen mit Gästen und Freunden 88 Bäume für den Klimaschutz zu pflanzen. Der Erholungsort Barmstedt im Kreis Pinneberg wurde als Ziel gewählt, weil er der Sitz des gemeinnützigen Vereins ist. Die Waldjugend sowie der Nabu OG Barmstedt leisteten tatkräftige Unterstützung beim Bäumepflanzen. So beteiligten sich insgesamt etwa 30 Erwachsene und Kinder an der Aktion.

 

Ein Bäumchen pflanzen…

Unter dem Motto „So lasst uns denn ein Bäumchen pflanzen…“ will der R.U.N. mit dieser Aktion für klimafreundliches Handeln im Alltag werben. „Jeder Mensch kann täglich etwas für den Klimaschutz tun“, meint Vorstandsmitglied Marina Quoirin-Nebel, „Dafür engagieren wir uns im Regionalverband Umweltberatung Nord mit Projekten und Veranstaltungen.“

 

100 Jahre und mehr

Über ein Jahr hatte der Verein nach einer Fläche gesucht, die sich zum Bepflanzen eignet. Die Stadt Barmstedt stellte dem Umweltverband schließlich eine Fläche zur Verfügung, die als Ausgleichsfläche ausgewiesen ist. Damit ist gesichert, dass sich der Wald dort langfristig entwickeln kann. Der Kreisnaturschutzbeauftragte Hans-Albrecht Hewicker begleitete die Pflanzaktion vor Ort mit fachkundiger Hilfestellung. Für viele Anwesende war es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie einen Baum pflanzen konnten. „Zu wissen, dass mein Baum älter als ich und vielleicht mehrere 100 Jahre alt wird, finde ich sehr beeindruckend“, meinte R.U.N.-Mitarbeiterin Susan Radke. Gepflanzt wurden einheimische Laubbäume wie Stieleiche, Winterlinde, Hainbuche, Bergahorn, Sandbirke und Wildapfel, die aus ökologischem Anbau stammen. So soll sich auf der Fläche ein schöner Mischwald entwickeln, der Kohlendioxid aus der Luft bindet und Vögeln und anderen Tieren einen vielfältigen Lebensraum bietet. Auch Hans-Jürgen Raddatz vom Naturschutzbund Ortsgruppe Barmstedt half tatkräftig beim Einsetzen der Bäume. Er freute sich über die Aktion der Umweltberater, denn auf diese Weise wird die Fläche ökologisch aufgewertet.

040-40 40 05

info@umweltberatung-nord.de

Auf dieser Seite wird ein Foto verwendet von:

Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. (R.U.N.)

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